Ein Heilerausbildungstag mit Mahuna

Mediale Heilerausbildung - Erfahrungen

Ein Heilerausbildungstag mit Mahuna


Wir werden sehr einladend empfangen. Brigitte hat den Raum schon schön eingerichtet: auf einer goldenen Decke steht eine Blume, eine Kerze brennt, unsere Matten und Decken liegen schon verteilt im Raum. Mit der meditativen Musik, die im Hintergrund zu hören ist, fühlen wir uns sehr willkommen. Wir sind heute sechs Teilnehmerinnen. Die meisten sind schon länger dabei, andere erst seit kurzem oder sogar ganz frisch. Das ist möglich, weil die Ausbildung modulhaft gestaltet ist, so dass auch im laufenden Jahr ein Einstieg möglich ist.


Nach einer Begrüßung von Brigitte stimmen wir uns mit einem Lied von Ursula Shalina ein.


Nun fühlen wir uns angekommen in der Umgebung und tauschen uns über die Themen aus, die wir mitteilen möchten und über die Erfahrungen, die wir mit der Anwendung des bereits Gelernten gemacht haben.


Brigitte ermutigt uns, bei Problemen, die in unserem Alltag auftauchen, an die gelernten Methoden zu denken. Z.B. dass wir bei Problemen mit unseren Eltern auch die negativen Einflüsse unserer Generationen oder die energetische Nabelschur zu unseren Eltern lösen. In der Heilerausbildung geht es u.a. darum, Menschen ins Fühlen zu bringen und auch für uns frei zu werden von Verstrickungen.


Wir singen ein Lied, bevor wir beginngen:

"Es fängt was Neues an, mit neuer Kraft und ich geh einfach mit."


Heute werden wir uns mit der eigenen Geburt beschäftigen. Dabei geht es darum, die negativen Einflüsse unserer Geburt aufzulösen. Das bedeutet, die Umstände, die zu einer unguten Athmosphäre beigetragen haben, die Worte, die negativ ausgesprochen wurden, die negativen Gedanken der Beteiligen, aber auch Schmerzen, Auswirkungen von Zangen-, Saugglockengeburt oder Kaiserschnitt und noch vieles weitere. Evtl. gehen bei der Geburt auch Seelenanteile verloren. Geburt ist Tod und Neugeburt. Ziel ist es, dass wir uns auf dieser Erde willkommen fühlen, dass wir neu geboren werden.


Eine kurze Rückfrage von Brigitte, wie wir zu diesem Thema stehen, zeigt, dass wir teilweise ein mulmiges Gefühl haben oder sogar am liebsten weglaufen möchten, wenn wir an unsere eigene Geburt denken. Auf jeden Fall sind wir alle mit diesem Thema in Resonanz.


Wir schmunzeln kurz, als uns bewusst wird, dass wir in Hildesheim neben dem Geburtshaus im Levana unsere Neugeburt erleben dürfen…


Zur Einstimmung auf die Behandlung liest Brigitte uns noch einen Text vor, den wir auch für unsere Unterlagen erhalten.


Nun zeigt uns Brigitte die Technik und leitet uns an. Danach behandeln wir uns gegenseitig. Zunächst findet eine Behandlungsrunde statt.

Hier ist Raum für jeden Teilnehmer zum Ausprobieren und Lernen. Für die Behandlung finden sich zwei Teilnehmerinnen zusammen, die sich gegenseitig behandeln. Wenn wir eine ungerade Zahl Teilnehmer sind, springt Brigitte mit ein. Es wird genug Zeit gegeben, damit wir uns einfühlen können. Bei Fragen oder in schwierigen Situationen steht Brigitte immer zur Seite.


Nachdem wir die Behandlung haben wirken lassen und alle wieder präsent sind, tauschen wir uns über unsere Erfahrungen aus. Erst erzählen diejenigen, die eine Behandlung erhalten haben von ihren Wahrnehmungen und Eindrücken, im Anschluss die, die behandelt haben. Es kommen auch sehr persönliche Erfahrungen zur Sprache.

Bevor wir eine neue Behandlungsrunde einleiten und die Rollen wechseln, entscheiden wir uns für die Mittagspause, für die wir 1 ½ Stunden Zeit bekommen. Jeder verbringt sie auf seine Weise, auf jeden Fall hilft diese Zeit das Erlebte sacken zu lassen.


Zu Beginn in die zweite Seminarhälfte hören wir eine Entspannungsmusik. Im Anschluss beginnen wir die zweite Behandlungsrunde.


Bei der Nachbesprechung stellen wir fest, dass fast alle einen Tunnel und in irgendeinerweise ein Licht (weiß, gold, hell) gesehen haben. Teilweise spürten wir auch Schmerzen im Körper oder sahen Bilder.


Brigitte informiert uns, dass wir immer nur das spüren, was wir aushalten können. Sie liest uns einen Text zum inneren Kind vor. Dieser Kontakt zu unserem inneren Kind ist sehr wichtig. Wir haben unterschiedliche Kinder in uns: das traurige (das wir oft besonders gut kennen), das freche, das fröhliche, das innere. Nur wenn wir unser inneres Kind in und durch Liebe annehmen geschieht Heilung. Ein Kind kommt ohne Schutz auf die Welt. Alle Kinder leben das, was ihre Eltern nicht ausleben. Kinder sind wir alle gewesen und sind es noch.


Für die Einleitung des nächsten Themas hängt Brigitte eine Augentabelle auf und bittet uns, unsere Sehfähigkeit zu überprüfen.


Sehschwäche kann auch durch Schocks entstehen und dazu führen, dass jemand nicht mehr richtig sehen will. Aber auch Verspannungen der Augenmuskulatur oder Computerarbeit können die Sehkraft verschlechtern.

Wir lernen Behandlung zur Augenentspannung und Verbesserung der Sehfähigkeit sowie zur Entspannung des Kiefergelenks.

Nach der Behandlung fühlen wir, dass unsere Augen und unser Kiefer entspannter sind, was wir alle als sehr angenehm empfinden. Die Sehfähigkeit hat sich teilweise auch verbessert. (Diese Behandlung ersetzt nicht die Abklärung von Beschwerden durch einen Arzt oder Heilpraktiker.)


Die nächste Behandlungseinheit ist die Verbesserung der Hörfähigkeit und die Entspannung der Gesichtsmuskulatur. Jeder behandelt sich hierbei selbst, weil die Zeit schon fortgeschritten ist und wir auch erschöpft sind von den vielen Eindrücken des Tages.


Als letzte Behandlungsmethode zeigt uns Brigitte wie wir ausgegleichen können, wenn jemand nicht gestillt wurde. Dies ist wichtig, um sich gut genährt zu fühlen. Als Nachtrag zum Geburtsthema sprechen wir am Ende des Ausbildungstages hierüber und werden in die Arbeit eingewiesen. Auch diese Behandlung führt jeder bei sich selbst durch.


Zum Abschluss gibt Brigitte uns mit auf den Weg, dass wir uns täglich selbst behandeln sollten. Augen-, Kieferentspannung und Verbesserung der Hörfähigkeit bekommen wir als "Hausaufgabe" mit. Beim nächsten Ausbildungstag sprechen wir dann über unsere Erfahrungen, die wir mit der Heilertätigkeit an uns selbst gemacht haben.


Nun tanzen wir zum Ausklang und tauschen uns im Stehen und Schwingen aus, wie wir diesen Tag empfunden haben. Wir sind alle dankbar für diesen Tag und auf unterschiedliche Weise erschöpft. Wir haben viel gelernt und erfahren und brauchen nun erstmal Zeit, damit sich alles setzen kann. Vielen Dank an Brigitte Mahuna. Brigitte verabschiedet uns mit dem Wunsch: "Lasst Heilung geschehen!"


Martina